Team HUNDE.GLÜCK: 4. Befragung in der Hundezone Waldmüllerpark in Wien-Favoriten

Mehr Gefühl für ein Miteinander ist dringend notwendig!

Vor nicht allzu langer Zeit wurde ein Hund in der Hundezone Waldmüllerpark von einem sogenannten „Listenhund“ totgebissen. Dieser Vorfall hat viele Hundebesitzer tief erschüttert und so wurde bei der Befragung durch das Team HUNDE.GLÜCK am Samstag, den 26.8.2017, deutlich, dass mehr Gefühl für ein Miteinander zwischen den Hundehaltern dringend erforderlich ist.

 Verstärkte Kontrollen

Unterstützend sollen Dogwatcher/Kontrolleure für ein ruhiges und geordnetes Miteinander der Hunde aller Größen, Rassen und Charaktere sorgen. So gibt es derzeit leider viele – vor allem ältere – Hundebesitzerinnen, die aus Angst vor möglichen Gefahren in der Hundezone nur außerhalb Gassi gehen. Auch sollen verstärkte Kontrollen der Hundeführscheine nicht nur den Nachweis über die Ablegung der erforderlichen Prüfung belegen, gewünscht wird auch die Berücksichtigung einer charakterlichen Eignung der Hundebesitzer als unbedingte Voraussetzung für das Halten von „Listenhunden“. Aufgestellte Gebotsschilder sollen auf die Einhaltung der „Hausordnung“ hinweisen und mehr Ruhe in der Hundezone erreichen.

Aber es wurde auch Kritik an einzelnen Hundebesitzern geäußert: so würden manche Hunde in der Zone nicht von ihren Besitzern beaufsichtigt, was mitunter zu nicht ungefährlichen Konflikten mit anderen Hunden führt.

Insgesamt wurden übereinstimmend mehr Kontrollen sowohl der Hundehalter als auch der Hundezonen selbst für ein besseres Miteinander gefordert! Die regelmäßigen Überprüfungen tragen sicherlich zu mehr Sauberkeit und zur Verhinderung von Giftködern bei.

Problem Nicht-Hundebesitzer in der Hundezone

Wie in anderen Zonen hat sich auch im Waldmüllerpark ein bekanntes Problem gezeigt: nämlich die Nutzung der Hundezone durch Nicht-Hundebesitzer. So provozieren oftmals Jugendliche vom Pavillon aus die Hunde, die naturgemäß darauf auch reagieren. Andere wiederum nutzen den Trinkbrunnen als Waschgelegenheit, was zu Verunreinigungen des Platzes führt, Müll und Glasscherben werden einfach zurückgelassen. Dies hat zur Folge, dass Hundehalter sich am Abend gar nicht mehr in die Hundezone hinein trauen.

Nationalrat Dr. Troch nimmt sich der Sorgen an

Viele Hundehalter wünschten sich mehr und größere Hundezonen, auch Trinkwasser sollte vorhanden sein, genauso wie abgetrennte Räume für Hunde. Die Begrenzungszäune sollten hoch und eng genug sein, damit ein Entweichen von Hunden aus der Zone vermieden wird.

All diese Wünsche und Sorgen wurden Nationalrat Dr. Harald Troch geschildert, der sich gemeinsam mit dem Team HUNDE.GLÜCK dieser Probleme annehmen und an die Bezirks- und Stadtverwaltung weiterleiten wird. In einem Newsletter soll über die Fortschritte informiert werden.

2 Antworten auf „Team HUNDE.GLÜCK: 4. Befragung in der Hundezone Waldmüllerpark in Wien-Favoriten“

  1. ich nutze die Hundezone seit 17 jahren mit meinen Hunden, und erlaube mir zu Ihrem Artikel wie folgt Stellung zu nehmen:

    1)
    Ich habe noch nicht eine „Befragung“ erlebt. Waren wohl alle zu zeiten wo normale Menschen arbeiten. Also ist der Sinn schon mal zu hinterfragen.

    2)
    Von irgendwelchen Kontrollen ist seit Jahren nichts zu sehen. Kein einziges bevollmächtiges Konrollorgan ist im letzten Jahr in der Hundezone tätog gewesen.

    3)
    Es sind nicht die Hunde das Problem , sondern das obere Ende der Leine. Hierbei sind zwei Gruppen besonders auffällig.
    a) Personen die Hunde zum Aufputz für Ihr ego benutzen. Das sind meist die Hunde die nicht ohne verpflichtenden Hundeführschein geführt werden dürften. Das diese Hunde dann meist nicht registriert sind sei nur so nebenbei erwähnt.
    b) Die Herrschaften mit den kleinen „Kläffern“, die meinen ihre Hunde hätten alle Rechte und besonderen Schutz verdient. Diese Kampfhamster dürfen jederzeit alle anderen Hunde provozieren ohne von Ihren Hilflosen Herrln zurechtgewiesen zu werden. Wenn es dann schon mal vorkommt das ein Artgenosse den Störenfried zurecht weist wird der Gegner alls bissig, Bestie und sonstigen Nettigkeiten benannt.

    4)
    Neben notwendiger Kontrollen mit angemessen Konsequenzen – auch für die Kotsackerlverweigerer – wäre es dringend geboten Tiertrainer als Hilfestellung für „hilflose“ und überforderte Hundebesitzer einzusetzen.

    1. Lieber Reinhard,

      vielen Dank für Deinen gestrigen Kommentar. Zu ihrer Information. Die Befragung durch das Team HUNDE.GLÜCK wurde am Samstag, den 26.8.2017 in der Zeit zwischen 9 und 11 Uhr durchgeführt.
      Somit zu einer Zeit, an der nicht alle „normalen“ Menschen arbeiten.

      Mit freundlichen Grüßen,

      Team HUNDE.GLÜCK

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